Tafel 3:

Wie funktioniert ein Windrad (1)? Windräder werden vom Wind angetrieben. Wenn die Sonne auf die Erde strahlt, erwärmt sie den Boden. Die Luft darüber erhitzt sich, dehnt sich aus, wird leichter und steigt auf. Sie hinterlässt auf der Erde ein Tiefdruckgebiet. Ist die Luft in der Höhe wieder abgekühlt, wird sie dichter und schwerer und sinkt wieder ab. Es entsteht ein Hochdruckgebiet. Liegen ein Hoch- und ein Tiefdruckgebiet nebeneinander, kommt es dadurch, dass die Luft immer den Druckausgleich sucht, zu einer Luftbewegung aus dem Hochdruckgebiet in Richtung des Tiefdruckgebiets. Diese Luftbewegung ist Wind. Er entsteht immer, wenn Hoch- und Tiefdruckgebiete nebeneinander liegen und weht umso stärker, je höher der Druckunterschied zwischen diesen Gebieten ist.

Quiz für Groß und Klein

  1. Ab welcher Windgeschwindigkeit können die Windräder im Lieger Wald Strom erzeugen?

Ab 3m/s beginnt der Rotor sich zu drehen.

  1. Ab welcher Windgeschwindigkeit ist die maximale Leistung der im Lieger Wald stehenden Windräder erreicht?

Seine maximale Leistung erreicht das Windrad bei ca. 12 m/s, dann wird die Nennleistung von 3,3 MW erreicht.

  1. Muss ein Windrad bei zu viel Wind abgeschaltet werden?

Bei 22,5 m/s muss das Windrad abgeschaltet werden, da sonst die Belastung für die Bauteile zu hoch wäre.

  1. Wieviel Wind bläst im Mittel im Lieger Wald auf Nabenhöhe der WEA?

In Nabenhöhe bläst der Wind mit einer mittleren Geschwindigkeit von 5,6-6,0 [m/s].

 

 

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