Tafel 4:

Wie funktioniert ein Windrad (2)? Wenn der Wind auf den Rotor trifft, fängt dieser an sich zu drehen. Es entsteht mechanische Energie, die über eine Welle in der Nabe des Windrads auf den Generator im Maschinenhaus übertragen wird. Der Generator wandelt dann, ähnlich wie ein Fahrraddynamo, die mechanische in elektrische Energie um. Diese wird schließlich über ein dickes Kabel an das Energieversorgungsunternehmen weitergeleitet. Damit sich der Rotor möglichst optimal dreht und der Verschleiß der Bauteile der WEA gering gehalten wird, sind verschiedene Vorrichtungen am und im Windrad verbaut. So gibt es z.B. Messinstrumente, die Daten wie Windrichtung und –geschwindigkeit, Drehzahl und Leistung der Anlage erfassen, auf deren Grundlage die WEA gesteuert wird. Auch die Möglichkeiten der Windnachführung und das Rotorblatt-Verstellsystem tragen zur Optimierung des Anlagenbetriebs bei.

Quiz für Groß und Klein

  1. Welchen Durchmesser hat der Turm der WEA im Lieger Wald an der dicksten Stelle?

An der dicksten Stelle, dem Turmfuß, hat das Windrad einen Umfang von ca. 7,70 m.

  1. Wie lange benötigt ein Windrad, um die bei seiner Produktion, dem Transport, der Errichtung, dem Betrieb usw. verbrauchte Energie wiederzugewinnen?

Die Energierücklaufzeit beträgt 3-7 Monate.

  1. Wie lange erzeugt das Windrad für uns Strom?

Die Lebensdauer von WEA wird auf 20 Jahre ausgelegt. I.d.R. laufen WEA jedoch deutlich länger, je nach Standort 30 Jahre und mehr.

  1. Was ist die Nennleistung einer WEA?

Die Nennleistung gibt an, welche Leistung eine Windkraftanlage unter optimalen Bedingungen bzw. starkem Wind maximal erbringen kann.